Einige Antworten
A. Allgemeines zum Projekt
Was soll das alles?
Ich protokolliere einige Fäden meines Lebenswegs. Meine Vergangenheit ist alles andere als abgeschlossen, meiner Zukunft möchte ich Struktur geben. Als verwegenes Ziel sehe ich mich vor einem Monitor sitzen und digitalisierte Keilschrifttafeln aus altbabylonischer Zeit entziffern – Texte, die seit Tausenden von Jahren kein Mensch mehr gelesen hat. Doch bevor ich altorientalische Keilschriftsprachen studiere, möchte ich Latein, Altgriechisch und Althebräisch lesen können. Daran arbeite ich. Tag für Tag. Das ist meine Struktur, die über die Alltagspflichten hinausgeht. Mein vergangenes Leben ist geprägt von vielfältigen Traumata. Auch mit denen beschäftige ich mich. Um sie einzuordnen und aufzulösen.
Warum sollte ich das lesen und das Projekt verfolgen?
Musst du nicht. Aber wenn du magst, bist du willkommen. Vielleicht interessierst du dich für meine Art, Sprachen zu lernen. Vielleicht möchtest du beobachten, wie jemand im fortgeschritteneren Alter Struktur in sein Leben bringt. Oder wie er seine eigene Vergangenheit bewertet. Du kannst es lesen wie eine Live-Autobiografie. Du kannst mitfiebern wie bei einer Fernsehserie. Allerdings ist das Format größer, es endet nicht. Vielleicht hilft dir die ein oder andere Erkenntnis? Vielleicht desillusioniert dich mein Leben. Du entscheidest.
Über welchen Zeitraum läuft das Projekt und wann endet es?
Das Projekt begann irgendwann – und es soll mich begleiten, solange ich schreiben kann.
B. Zur Identität
Wer betreibt das Projekt?
Ich selbst – jemand, der das vielleicht letzte Drittel seines Lebens bewusst gestalten möchte. Wer mitliest, wird mit der Zeit genug über mich erfahren. Vieles lässt sich zwischen den Zeilen erkennen. Alle Angaben sind authentisch, nichts davon ist erfunden. Namen von Personen und kleineren Orten muss ich allerdings anonymisieren.
Warum wird kein Klarname genannt?
Mit diesem Projekt mache ich mein Leben öffentlich. Aber ich gehe damit nicht hausieren. Ich wünsche keine Interaktion von außen. Es geht mir zunächst um eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit mir selbst.
Wer ist Fabian Steck?
Nur ein fiktiver Name, unter dem die Domain dieses Projekts läuft. Er hat keine eigene Biografie – und muss auch keine haben.
Wer ist Lysander?
Eine künstliche Intelligenz, die mich als fiktives Gegenüber begleitet. Sie hilft bei der Suche nach Informationen, gibt mir wohlwollende Hinweise, stellt Fragen – aber sie schreibt nicht für mich. Der Text dieses Projekts kommt allein aus meiner Feder.
C. Inhaltliches
Welche Sprachen lernt der Protagonist und warum?
Der Protagonist beherrscht neben seiner Muttersprache Deutsch recht gut Französisch und Englisch. Mit Beginn dieses Projekts folgen einige nicht mehr gesprochene Sprachen: Latein, Altgriechisch und Althebräisch. Zu den späteren Zielen gehören die Keilschriftsprachen Altbabylonisch, Sumerisch und Ugarit. Als weitere lebende Sprache ist Arabisch in der Pipeline. Denn viele Ausgrabungsobjekte aus der Zeit des Alten Orient sind in Museen arabischer Städte ausgestellt.
Was hat die Stadt Bochum damit zu tun?
Die Antwort auf diese Frage kannst du dem Projekttext entnehmen.
D. Technische Fragen
Wird das Projekt von einer KI geschrieben?
Klipp und klar: nein.
Wie suche ich im Projekttext nach Stichwörtern?
Mit der Browser-Suchfunktion: STRG + F (Windows) bzw. ⌘ + F (Mac)
Darf ich den Text nutzen?
Die Inhalte dieses Projekts sind sehr persönlich. Sie sind urheberrechtlich geschützt. Eine Nutzung – auch auszugsweise – ist daher nicht gestattet. Wer ausnahmsweise etwas daraus zitieren möchte, kann mich gerne kontaktieren.